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Berlin, 14. November 2019

Persönlicher Assistent für Patienten: Digitale Gesundheitsanwendung Curalie startet

  • Digitaler Begleiter für chronisch kranke Patienten verzahnt ambulante, stationäre und rehabilitative Maßnahmen
  • In Zusammenarbeit mit medizinischen und therapeutischen Experten entwickelt
  • Einführung von Studie des Universitätsklinikums Hamburg- Eppendorf begleitet
  • Für weitere Leistungsanbieter offen, Gespräche zur Vergütung laufen

Das Berliner Digital-Health-Unternehmen Curalie startet mit einer gleichnamigen digitalen Gesundheitsanwendung für chronisch kranke Menschen. Curalie ist aus der E- Health-Initiative „smartHelios“ hervorgegangen. Über die Helios Gruppe, die zum Gesundheitskonzern Fresenius gehört, haben die Entwickler Zugang zu internationalen Experten aus allen Bereichen der Medizin. Curalie wird aktuell bereits als Pilotanwendung in der ambulanten Nachsorge orthopädischer Patienten in Deutschland eingesetzt. Die Anwendung soll in den nächsten Jahren zu einer universellen Gesundheitsplattform für chronisch kranke Menschen ausgebaut werden, an der sich weitere Leistungsanbieter beteiligen können.

„Wir bieten mit Curalie einen nützlichen digitalen Begleiter für chronisch kranke Patienten an. Egal ob Knie, Hüfte, Wirbelsäule, Herz, Diabetes, Niere, Krebs oder andere Indikationen: Curalie soll zum persönlichen Assistenten für die eigene Gesundheit werden, der die Patienten an die Hand nimmt und in ihrem Alltag unterstützt. Denn Curalie geht auf die spezifischen Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten ein, bindet die behandelnden Ärzte und Therapeuten ein und verzahnt ambulante, stationäre und rehabilitative Maßnahmen so, dass der Patient sich stets gut aufgehoben und behandelt fühlt. Das vor wenigen Tagen im deutschen Bundestag beschlossene digitale Versorgungsgesetz bestätigt, dass wir mit diesem Ansatz genau richtig liegen“, sagt Dr. Dr. Jan Leister, Geschäftsführer von Curalie.

Dem Start von Curalie vorausgegangen sind intensive Fachrecherchen, Patienten- und Expertenbefragungen, Tests zur Funktionalität sowie darauf aufbauend die schrittweise Verbesserung von Software und Inhalten. Der Algorithmus für Curalie wurde zusammen mit medizinischen und therapeutischen Experten der Helios Kliniken sowie der deutschen VAMED Rehakliniken und Rehazentren entwickelt. Begleitet wird die Einführung durch eine Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Mit Hilfe standardisierter Messungen soll erhoben werden, wie die digitale Intervention im Alltag angenommen wird.

„Wir sind froh, dass wir Patienten in Deutschland und zukünftig auch in Österreich und der Schweiz mit Curalie das erste personalisierte und barrierefreie digitale Nachsorgeangebot zur Verfügung stellen können. Mit der Einführung ist unsere Arbeit aber längst nicht abgeschlossen. Durch die Ergebnisse der Nutzerbefragung und die tatsächlichen Nutzerdaten wird Curalie stetig besser“, sagt Daniela Hommel, Geschäftsführerin bei Curalie.

Derzeit laufen bereits Gespräche mit der deutschen Rentenversicherung und Vertretern der gesetzlichen Krankenkassen mit dem Ziel, dass Curalie schon in wenigen Monaten orthopädischen Patienten regulär im Rahmen neuer, telemedizinisch unterstützter Nachsorgemodelle verschrieben werden kann. In einem weiteren Schritt soll Curalie zunächst für die Begleitung chronisch kranker Menschen in den Anwendungsgebieten der Kardiologie, Diabetes, Nephrologie und Onkologie weiterentwickelt werden.

Zum digitalen Nachsorgeprogramm

Die App kann ab 20. November 2019 in den Stores heruntergeladen und unter ärztlicher Begleitung genutzt werden. Es handelt sich um ein Pilotprojekt der VAMED Rehaklinik in Damp und steht zunächst ausschließlich orthopädischen Patienten mit künstlichem Hüft- oder Kniegelenk zur Verfügung. Ab 2020 wird Curalie auch in anderen Gesundheitseinrichtungen angeboten.

Pressekontakt

Sandra Rothhardt
Head of Corporate Communications and Marketing

Telefon: +49 152 527 327 29
E-Mail: sandra.rothhardt@curalie.com

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